Unsere Deutsch-Französische Begegnung in Lörrach
(23. – 27.03.2026)
Fünf Schüler unserer Schule hatten in der Zeit vom 23.-27.03.2026 eine Begegnung der besonderen Art.
Am 23.03. wurden alle teilnehmenden Schüler nach Rechenberg-Bienenmühle zum Bahnhof gebracht, von dort aus startete die Reise nach Lörrach. Nicht wie geplant 10, sondern ganze 12 Stunden fuhren wir durch halb Deutschland (Deutsche Bahn). Circa 19:00 Uhr kamen wir an der Jugendherberge an, hier aßen wir erst mal zu Abend. Zum Abschluss des Montags lernten wir die französischen Schüler ein wenig kennen - bevor wir müde ins Bett fielen.
Der Dienstag begann mit dem näheren Kennenlernen unserer Gruppe. Wir stellten mittels einer Fotocollage unseren Wohnort in der jeweiligen Fremdsprache vor. Die Woche lief unter dem Motto „Anderes Land, anderes Wohnen?“, deshalb erkundeten wir sowohl die deutsche als auch die französische Architektur. Am Nachmittag fuhren wir zum Vitra Campus nach Weil am Rhein. Dort führte uns eine Mitarbeiterin über das Gelände. Am Abend bastelten wir in deutsch-französischen Gruppen Häuser im Vitra-Style.
Am Mittwoch führte uns die Reise nach Freiburg. Wieder waren wir in gemischten Gruppen unterwegs, wo wir die verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt erkundeten. Aufpassen mussten wir, denn bei der anschließenden Rallye mussten wir Fragen beantworten und dies oft mit einem Foto belegen. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und das brachte uns so viel Spaß! Nachmittags trafen wir uns alle im Museum „Mensch und Natur“ und anschließend ging es noch ein wenig zum Shoppen in die Stadt: Wieder in der Jugendherberge angekommen, ließen wir den Tag Revue passieren und verfassten gemeinsam ein deutsch – französisches Elfchen, wechselnd in den Wörtern der zwei Sprachen.
Am Donnerstag besuchten wir die französische Stadt Mulhouse und dort das historische Museum. Im Anschluss daran ging es erneut an eine Rallye, diesmal auf die Rallye der fünf Sinne. Die gestellten Aufgaben waren wieder mit Fotos zu belegen. Es galt, ein typisches Restaurant im Elsass zu finden und dort eine regionale Köstlichkeit zu verspeisen. Gut hin hören hieß es und Worte im elsässischen Dialekt aufnehmen. Ein charakteristischer Geruch sollte skizziert werden und ein etwas typisch Deutsches und andererseits typisch Französisches fotografiert. Am Abend kreierten die Kinder beider Länder ihre ideale deutsch – französische Stadt, was ein gelungener Abschluss dieser Woche war.
Am letzten Morgen hieß es leider Abschied nehmen. Jeder Teilnehmer erhielt Botschaften seiner Mitstreiter auf einen Zettel, welcher auf seinem Rücken platziert wurde. Somit reisten viele liebe Grüße mit nach Hause. Natürlich tauschten alle ihre Kontakte aus, denn aus anfänglicher Zurückhaltung haben sich unter der Woche viele Freundschaften entwickelt. Tränenreich fiel demnach der Abschied aus.Dieses, vom deutsch – französischen Jugendwerks geförderte Projekt, bleibt allen Beteiligten in unvergesslicher Erinnerung.
(Text wurde von Schülerinnen der AG Juniorjournalisten verfasst)




